Elterinformation zum Schulbetrieb und Testpflicht (13.04.2021)

Liebe Eltern,

 

wir hoffen, Sie konnten die Osterferien gut verbringen.

 

Nach den Osterferien startet der Schulbetrieb für unsere Schülerinnen und Schüler im gleichen Unterrichtsmodell wie vor den Ferien. Wir beschulen in den kommenden vier Wochen weiterhin im Wechselunterricht. Die Beschulungszeiten bleiben gleich. Der eigentlich geplante weitere Öffnungsschritt kann nicht zur Umsetzung kommen.  

 

Wie Sie in der Presse wahrscheinlich gehört haben, ist ab Montag, 19.04.2021 ein negatives Testergebnis für die Schülerinnen und Schüler die verpflichtende Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule. Die genauen Erläuterungen dazu finden Sie im Elternbrief des Kultusministers vom 12.04.2021 und im Schreiben zur Durchführung von Antigen-Selbsttests in Schulen vom 30.03.2021 (Achtung: in diesem Schreiben gab es noch keine Testpflicht. Es sind aber wichtige Informationen enthalten).

 

Schülerinnen und Schüler, die der Schule keinen Nachweis über ein negatives Testergebnis vorlegen (Bürgertest) und auch keinen Selbsttest in der Schule machen, können ausschließlich im Distanzunterricht beschult werden.

Die Schülerinnen und Schüler können einen Selbsttest in der Schule durchführen oder den Nachweis eines negativen Bürgertests vorlegen. Für die Durchführung der Selbsttests in der Schule ist eine unterschriebene Einwilligungs- und Datenschutzerklärung zwingend erforderlich. Bitte geben Sie diese am Montag mit oder übersenden Sie das Dokument vorab per Mail.

 

In der Anlage erhalten Sie außerdem eine Kurzanleitung zur Durchführung der Tests und auch die in den Elternbriefen des Kultusministeriums benannten Videos geben Ihnen und den Schülern und Schülerinnen einen Eindruck von der Durchführung.

 

In der Schule planen und organisieren wir gerade die Durchführung der Selbsttest, um für die Schüler und Schülerinnen sowie für die Lehrerinnen und Lehrer eine gute Bedingung hierfür herstellen zu können.

Im Laufe der Woche werden Ihnen noch weitere Informationen durch die Klassenlehrerinnen zugehen.

 

Bei Rückfragen können Sie sich gern an uns wenden. 

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Feldbergschule

Die Feldbergschule ist eine Förderschule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung sowie kranke Schülerinnnen und Schüler in Trägerschaft des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen.
Sie arbeitet nach den Bildungsstandards und schuleigenen Curricula der Primarstufe sowie der Sekundarstufe in den Bildungsgängen der Haupt- und Realschule. Sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Haupt- oder Realschulabschluss. In den Klassenstufen 1 bis 10 werden ca. 90 Schülerinnen und Schüler in 12 jahrgangsübergreifenden Klassen unterrichtet. Hinzu kommen 14 Schülerinnen und Schüler, die für die Dauer ihres Aufenthaltes in der vitos kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik Idstein vorübergehend ein Beschulungsangebot erhalten.
Kennzeichnend für die Arbeit ist - neben der Kooperation mit der vitos kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik Idstein - die sehr enge Zusammenarbeit mit der vitos-Jugendhilfe.

Um den besonderen Problemlagen der Schülerinnen und Schüler gerecht werden zu können, gibt es neben dem Unterricht im Klassenverband individuelle Lernangebote, die eine Heranführung und Wiedereingliederung in den Schulalltag ermöglichen und zu einer erfolgreichen Mitarbeit in einer Klasse führen sollen. Entsprechend der Lernausgangslage und dem aktuellen Leistungsvermögen gehören hierzu u.a.:

  • Einzel- und Kleinstgruppenunterricht
  • die Arbeit in Projekten des Werkstattunterrichts
  • musik- und kunsttherapeutische Ausdrucksformen
  • die individuelle Begleitung in den Unterricht der Klasse
  • erlebnispädagogische Aktivitäten

Eine wichtige Aufgabe der Schule besteht auch darin, den Schülerinnen und Schülern wieder Zugänge zu eröffnen und einen schulischen Neuanfang zu ermöglichen. Im Schwerpunkt "Verantwortung übernehmen - Schule mitgestalten" können die Lernenden durch ihre Mitwirkung in verschiedenen Bereichen auf Klassen- und Schulebene positive Selbstwirksamkeitserfahrungen machen. Daneben wird die Teambildung von Kolleginnen und Kollegen jahrgangsnaher Lerngruppen angestrebt, um über flexible Unterrichtsformen dem Problemlösungsbedarf an einer Schule mit den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung näher zu kommen. Darüber hinaus werden auf der Grundlage überschaubarer Beziehungsstrukturen, adäquater Beteiligungsformen und gezielter pädagogischer Auseinandersetzung positive Lern- und Verhaltenserfahrungen in verschiedenen Lerngruppen möglich. Dies sind wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Rückschulung an die allgemeinbildende Schule oder Grundlage für den erfolgreichen Schulabschluss an der Feldbergschule.
Schülerinnen und Schüler mit dem Anspruch auf Förderung im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung können die kleine Spezialschule für eine begrenzte Zeit besuchen und an die allgemeine Schule zurückgeführt werden, wenn das Verhaltens- und Leistungsvermögen sowie die Lebensumstände eine erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der Regelschule erwarten lassen oder dort ein entsprechendes inklusives Förderangebot organisiert wird. Erscheint aufgrund der Art und Schwere der Beeinträchtigung eine Rückführung in die bereitstehenden Systeme nicht erfolgversprechend, ist der Erwerb des Haupt- bzw. Realschulabschlusses nach Ablegung der entsprechenden zentralen Abschlussprüfung möglich.
Für Jugendliche, die in Bezug auf ihre Schullaufbahn deutlich überaltert sind, besonders große Leistungsrückstände aufweisen und deren Einstellung zu Schule und Unterricht sehr stark von Ablehnung und Unlustgefühlen geprägt ist, wird an der Feldbergschule u. a. Werkstattunterricht angeboten, in dessen Rahmen Projekte mit „Ernstcharakter“ wie der Schulkiosk, die Kantine/der Mittagssnack oder das Weihnachtsmarktprojekt mit seinem Verkauf von selbst gefertigten Produkten aus den Werkstätten der Schule im Vordergrund stehen.  Ziel dieses Angebotes ist es

  • die Jugendlichen an berufsvorbereitende Maßnahmen heranzuführen
  • ihre Motivation zu stärken
  • das Durchhaltevermögen zu trainieren
  • ihre Bereitschaft zur Mitarbeit in solchen Maßnahmen zu fördern

Für eine erfolgreiche Arbeit sind vielfältige Vernetzungen und Kooperationen notwendig. Voraussetzung für eine gezielte Förderung ist die Erstellung differenzierter und individualisierter Förderpläne für jedes einzelne Kind und jeden Jugendlichen. Bei der Planung der Angebote werden die Ressourcen der Schüler, die erzieherischen und unterrichtlichen Inhalte, die methodischen Zugänge sowie organisatorische Lernstrukturen reflektiert und berücksichtigt. Wesentlicher Bestandteil der individuellen Förderung ist die regelmäßige und enge Zusammenarbeit mit allen am Erziehungsprozess Beteiligten wie Eltern, Erzieherinnen, Sozialarbeitern, Familienhelfern, dem Jugendamt und anderen Institutionen.

Besondere Angebote zur Stärkung des Selbstvertrauens, der sozialen Kompetenz sowie der Gewaltprävention und Konfliktbewältigung

  • Buddy-Projekt
  • Streitschlichtung / Mediation
  • Deeskalations- und Interaktionstraining
  • Sozialtraining
  • Einfach-Stark-Training
  • Projekt "Schau mal über`n Tellerrand" - Jugend übernimmt Verantwortung
  • Abenteuer- und Erlebnispädagogische Aktivitäten
  • Workouts und Entspannungstechniken
  • Workshops mit kunst-/musiktherapeutischem Charakter
  • Ich schaffs! - Programm

Kooperationen und Vernetzungen mit anderen Institutionen und Vereinen

 

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